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12.12.07 16:22 Alter: 10 yrs
Kategorie: Texte

Aphorismen

von Bischof Desmond Tutu, Elie Wiesel, Astrid Lindgren ...


 

Wer angesichts ungerechter Zustände neutral bleibt, hat die Seite der Unterdrücker gewählt. Hat ein Elefant seinen Fuß auf dem Schwanz einer Maus, und du sagst, du wärest neutral, wird die Maus deine Neutralität nicht schätzen.

Bischof Desmond Tutu

  

Über die Gleichgültigkeit:

Der Gegensatz von Liebe ist nicht Hass,
der Gegensatz von Hoffnung ist nicht Verzweiflung,
der Gegensatz von geistiger Gesundheit und gesundem Menschenverstand ist nicht Wahnsinn,
und der Gegensatz von Erinnerung heißt nicht vergessen,
sondern er ist nichts anderes als jedes Mal die Gleichgültigkeit.

Elie Wiesel

 

In Wirklichkeit aber sind Wahrheit und Gerechtigkeit Werte, die so wie Christus, die Kirche und der Mensch keine Verteidiger benötigen! Diese Werte brauchen vielmehr Zeugen, d.h. Menschen, die an sie glauben und die diese Werte leben, inkarnieren – bis zur Hingabe des eigenen Lebens, wenn nötig, so wie Christus es getan hat! Gandhi, Martin Luther King und unzählige Märtyrer, Gläubige und manchmal Atheisten haben diese Wahrheit und diesen Weg bezeugt.

Jean Goss

 

Wenn die Welt ein globales Dorf mit 100 Einwohnern wäre, könnten mehr als 70 von ihnen nicht lesen und nur einer hätte eine weiterführende Schule besucht. Mehr als 50 wären unterernährt und über 80 lebten in unzureichenden Unterkünften.
Wäre die Welt ein globales Dorf mit 100 Einwohnern, kämen 6 von ihnen aus den USA,
diese 6 besäßen 59 % des gesamten Dorfeinkommens;die anderen 94 lebten vom Rest.
Wie würden die 6 Reichen „in Frieden“ mit ihren Nachbarn leben?
Sicherlich würden sie sich bewaffnen zum Schutz gegen die 94.
Vielleicht sogar wäre ihr Verteidigungsetat pro Person höher als das gesamte Privateinkommen der anderen.

Quelle unbekannt

 

Das Wichtigste, das ist aber auch das Schwierigste auf der Welt: Macht zu haben ohne Gewaltanwendung.

Astrid Lindgren

 


Ein alter Rabbi fragte einst seine Schüler, wie man die Stunde bestimmt, in der die Nacht endet und der Tag beginnt. „Ist es, wenn man von weitem einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?“ fragte einer der Schüler. „Nein“, sagte der Rabbi. „Aber wann ist es dann?“ fragten die Schüler. „Es ist dann, wenn du in das Gesicht irgendeines Menschen blickst und deine Schwester oder deinen Bruder erkennst. Bis dahin ist es noch Nacht.“

Erzählung der Chassidim

 

Jesus hat niemals gesagt, dass wir keine Feinde haben oder niemals bedroht würden. Da gibt es keinen Mangel an Realismus.

Jesus bietet uns einen neuen Weg, mit unseren Feinden umzugehen, einen anderen Weg zu reagieren, der die Möglichkeit hat, den endlosen Kreislauf der Vergeltung zu brechen, der uns heute alle mit endgültiger Gewalt bedroht.

Jim Wallis

 

„Es ist die Tragik der Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde wo etwas nicht passieren.“

Horst Teltschik (am Rande der Sicherheitskonferenz in München 2007 zu einem Reporter des Bayerischen Rundfunks)