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24.03.13 14:34 Alter: 4 yrs
Kategorie: Berichte

Barbara Emrich als pax christi Sprecherin eindrucksvoll bestätigt

Pressemitteilung


Die diesjährige  Diözesanversammlung von pax christi im Bistum Augsburg  am 9. März im Haus Edith Stein der Katholischen Hochschulgemeinde wählte Barbara Emrich einstimmig für weitere drei Jahre zu ihrer Sprecherin der internationalen katholische Friedensbewegung.  „ Ich nehme die Wahl sehr gerne an und freue mich auf weitere engagierte Arbeit für den Frieden“ so die Wiedergewählte.

Zuvor war Zeit für einen kreativen Austausch über die Friedensarbeit in den Basis- und Sachgruppen der pax christi Bewegung. Dabei zeigte sich eine eindrucksvolle Breite und Fülle der bearbeiteten Themen vor Ort. Die Berichte aus der Bistumsstelle, aus den friedens räumen in Lindau, deren Trägerin pax christi Augsburg ist und Bilder und Eindrücke aus der  Begegnungsreise nach Palästina und Israel Ende letzten Jahres durch den Referenten Christian Artner-Schedler rundeten den Vormittag ab.

Am Nachmittag stand ein Austausch mit der Generalsekretärin der deutschen pax christi Sektion Christine Hoffmann im Mittelpunkt. Dabei wurden Themenbereiche wie aktuelle Herausforderungen, Aufgaben und Entwicklungen für die pax christi Bewegung bundes- und diözesanweit ebenso wie die derzeitige Schwerpunktkampagne „ Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ besprochen. Kontroverse Diskussionen gab es zum neu entwickelten Erscheinungsbild mit neuen Logo.

Vor dem Ende der Versammlung durch einen Gottesdienst mit der Geistlichen Beirätin Josefa Britzelmeier-Nann verabschiedeten die TeilnehmerInnen einstimmig eine Erklärung gegen die Ausstattung der Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, entsprechende Pläne sofort fallen zu lassen und der Vorstand der Bistumsstelle beauftragt, in diesem Sinne an die Bundesregierung zu schreiben.

Mit diesem eindeutigen Plädoyer endete eine gut besuchte und Mut machende Versammlung für die weitere Friedensarbeit im Bistum Augsburg.

 

Christian Artner-Schedler

( Referent für Friedensarbeit)